AEM Weinreich GmbH · Köln
Fokusthema · ERP-Einführung

Ein ERP digitalisiert Ihre bestehende Logik.

Wenn die Logik unklar ist, digitalisiert es die Unklarheit. Für zwanzig Jahre.

Sie vergleichen Anbieter, planen das Lastenheft, sprechen mit Integratoren. Oder Sie sind schon mitten im Hypercare. Die Frage, die Ihr Projekt entscheidet, wird selten gestellt: Ist die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom tragfähig beschrieben, bevor das ERP sie festschreibt? In welcher Phase Sie auch stehen: Der Wirkstrom trägt, oder er kompensiert. Diese Seite zeigt, was in jeder Phase noch machbar ist.

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Fünf Situationen aus ERP-Projekten im technischen Mittelstand.

Klicken Sie auf die, die Sie kennen.
1
Der Integrator führt Workshops. Sie liefern Input. Am Ende steht ein Lastenheft, das die Konfiguration beschreibt, nicht Ihren Betrieb.

Das Lastenheft listet Funktionen. Was darin fehlt: die Logik, nach der Ihr Betrieb wirklich entscheidet. Wer priorisiert bei knappem Material. Wer entscheidet, ob Teillieferung. Wer freigibt, wenn eine Prüfung auf der Kippe steht. Diese Logik steckt in Köpfen, nicht im Dokument. Sobald das ERP live ist, bildet es eine Logik ab, die niemand explizit gemacht hat.

Wer modelliert die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom, bevor das ERP darauf gesetzt wird?
2
Offene Punkte werden vertagt mit „das klären wir im Hypercare". Jeder weiß, Hypercare kommt nie zu Ende.

Jede Vertagung ist eine stille Schuld. Sie wächst, bis sie im Go-Live fällig wird. Dort heißt sie dann Eskalation, Workaround oder Nachverhandlung. Der Integrator moderiert, die Uhr läuft, das Budget ist verbraucht. Strukturlücken, die vor der Einführung geschlossen gehört hätten, kosten jetzt das Zehnfache.

Wie viele Punkte auf Ihrer Hypercare-Liste sind strukturell, nicht konfigurativ?
3
Das ERP läuft seit zwei Jahren. Die Excel-Listen daneben sind mehr geworden, nicht weniger.

Ein ERP digitalisiert bestehende Logik. Wenn die Logik unklar war, digitalisiert es die Unklarheit. Die Excel-Listen daneben sind das verlässlichste Signal: Menschen kompensieren, was das System nicht abbildet. Jede Liste ist eine stille Anmeldung eines Strukturproblems, das niemand als solches behandelt.

Wie viele Excel-Listen laufen in Ihrem Betrieb parallel zum ERP? Und was passiert, wenn die Person, die sie pflegt, einen Monat ausfällt?
4
Im Go-Live wurde etwas konfiguriert, damit der Betrieb laufen konnte. Es ist geblieben.

Unter Go-Live-Druck entsteht ein Workaround, weil eine Strukturfrage nicht geklärt war. Nach dem Go-Live wird er nicht aufgelöst, weil alle weiter sind. Drei Jahre später ist der Workaround Teil der Architektur. Er wird bei Updates mitgeschleppt, er blockiert saubere Lösungen, und niemand erinnert sich, warum er so ist.

Wie viele Ihrer Konfigurationen sind Workarounds, die nie strukturell gelöst wurden?
5
Eine KI kann in Minuten ein Lastenheft erzeugen, das wie Ihres aussieht. Der Integrator freut sich über den Input.

KI sammelt Funktionen. Was sie nicht tut: impliziten Prozessverantwortlichen die richtigen Fragen stellen, Kopplungen zwischen Abteilungen modellieren, Escape Points im Wirkstrom finden. Escape Points sind keine Information, die irgendwo abgelegt ist. Sie sind Erkenntnisse, die im Gespräch entstehen, an der Stelle, an der eine Entscheidung fehlt, die niemandem aufgefallen ist.

Wenn Sie ein KI-Lastenheft und eines aus strukturierten Interviews nebeneinanderlegen, was unterscheidet sie? Und was unterscheidet ihre Auswirkungen im Hypercare?
Worum es wirklich geht

Ein ERP trägt das Regelhafte. Den Rest trägt ein Mensch. Die Frage ist, ob beide gekoppelt sind.

Selbst wenn die Logik Ihres Betriebs vollständig klar ist, bleibt etwas, das ein ERP nicht abbilden kann. Das Unvorhergesehene, für das es keine Regel gibt, weil es sich nicht wiederholt. Und das, was zwischen den Abteilungen erst Bedeutung bekommt, der vorgezogene Termin, das Wort dringend, das die Fertigung anders hört als der Einkauf. Beides fällt nicht weg, wenn das System besser konfiguriert ist. Es bleibt, und ein Mensch fängt es auf.

Der Fehler ist nicht, dass ein Mensch diesen Teil trägt. Der Fehler ist, wenn niemand diese Stelle gebaut hat. Dann fängt irgendwer es heimlich auf, mit einer Excel-Liste, einem Anruf, einer Nachtschicht, und keiner weiß, dass der Betrieb genau hier auf einer Person steht.

Die Arbeit besteht nicht darin, eine Linie zwischen System und Mensch zu ziehen und den Rest abzuschneiden. Sie besteht darin, beide zu koppeln. Das System gibt dem Menschen, was es nicht entscheiden kann. Der Mensch gibt dem System zurück, was er entschieden hat. Dieser Übergang ist gebaut, nicht zufällig. Aus heimlicher Kompensation wird eine benannte Funktion.

System und Mensch, gekoppelt
FÜHRUNG sieht und verantwortet KOPPLUNG System trägt das Regelhafte Mensch trägt den Rest gibt, was es nicht entscheidet gibt zurück, was entschieden ist Die Kopplung ist die Funktion, nicht der Rest.

↔ Diagramm seitlich wischen

Keine Linie zwischen System und Mensch, sondern eine gebaute Kopplung. Nur die Führung steht an der Stelle, von der aus sichtbar wird, wo sie fehlt.

Wer sieht, dass die Kopplung fehlt?

Das System nicht. Ein ERP kennt seinen eigenen blinden Fleck nicht, es meldet nicht, was es nicht abbildet. Der Mensch, der kompensiert, auch nicht. Er fängt auf, ohne es zu benennen, oft seit Jahren, oft ohne dass es ihm bewusst ist.

Nur die Führung steht an der Stelle, von der aus die fehlende Kopplung sichtbar wird. Das Sehen und das Verantworten lassen sich nicht an die IT oder den Integrator delegieren. Sie sind Führungsaufgabe.

Sie gestalten Ihr Unternehmen, ich gestalte die Transformation dorthin. Heute trägt eine Person, was die Struktur nicht hält, das kostet Kraft, die nirgends ankommt. Danach gestalten Sie gezielt, was vorher heimlich aufgefangen wurde, das ist weniger, nicht mehr. Ich mache die fehlende Kopplung sichtbar, modelliere die Übergänge am Wirkstrom und gebe Ihnen das Werkzeug zurück, mit dem Sie sie selbst weiterführen. Den eigenen blinden Fleck sieht man von innen nicht, dafür ist der Blick von außen da.

Ob Ihr Betrieb an einer solchen Stelle steht, lässt sich an einem konkreten Abschnitt zeigen. Genau dafür ist der Erstimpuls da.

In welcher Phase stehen Sie?

Eine ERP-Einführung hat vier Phasen. In jeder entsteht ein anderes Artefakt.

Die meisten strategischen Fehler entstehen in Phase A. Gespürt werden sie in Phase C und D. In jeder Phase ist noch etwas zu machen, und Sie nehmen in jeder Phase etwas Bleibendes mit.

Die Phasenbegriffe sind an etablierten Standards angelehnt, etwa SAP Activate mit Discover, Prepare, Explore, Realize, Deploy, Run. Darüber liegt eine Ebene, die kein Integrator adressiert: die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom. Was in jeder Phase als Artefakt entstehen kann, ist unten beschrieben.

Ausschnitt aus einem Wirkstromsystemmodell
APPLIKATION ERP WIRKSTROM A2 Auftrag ! ESCAPE POINT Priorisierung unklar A3 Planung NAHTSTELLE Übergabe AV → Fertigung A5 Fertigung Escape Point Nahtstelle Applikationskopplung Zustandsübergang

↔ Diagramm seitlich wischen

Anonymisierter Ausschnitt. Im echten Modell: alle Stationen A0 bis A10, alle Applikationen, alle Nahtstellen. Die markierten Escape Points sind die Stellen, an denen im Hypercare später Eskalationen auftauchen.
A
Vor der Entscheidung
Sondieren, Anbieter vergleichen, Lastenheft vorbereiten
Schmerz geahnt, nicht gespürt. Die meisten strategischen Fehler werden hier gemacht, gespürt werden sie erst achtzehn Monate später.
Was häufig passiert
Worauf es ankommt
Funktionslastenheft nach Anbieter-Template
Wirkstromsystemmodell vor der Softwareauswahl
Wissen aus Fachbereichen sammeln und auflisten
Erkenntnis modellieren, Zustandsübergänge am Wirkstrom explizit machen
Anbieter führt Workshops, Sie liefern Input
Sie erarbeiten eigene Logik, Anbieter setzt sie später um
Anforderungen als Checkliste für die Auswahl
Logikmodell als Orientierung für den Integrator, verbindlich über die Projektlaufzeit
Was Sie als Artefakt mitnehmen
Wirkstromsystemmodell in Grundform
Ihr primärer Wirkstrom als explizites Modell, das dem Integrator sagt, was Ihr Betrieb wirklich braucht, bevor die Software ihn festschreibt.
→ Empfohlener Einstieg: erst das kostenfreie Erstgespräch zur Auftragsklärung, dann Erstimpuls, dann Wirkstromsystemmodell in Grundform (siehe Angebot unten).
B
Während der Einführung
Blueprint, Realize, Go-Live-Vorbereitung
Das Projekt läuft. Offene Fragen werden oft vertagt mit „das klären wir im Hypercare". Jede Vertagung ist eine stille Schuld.
Was häufig passiert
Worauf es ankommt
Offene Fragen werden vertagt auf Hypercare
Offene Fragen werden als potenzielle Escape Points markiert und strukturell geklärt
Workarounds werden ins System konfiguriert
Strukturlücken werden vor der Konfiguration geschlossen
Integrator moderiert Workshops und treibt auf Go-Live
Klärungsstrang parallel zum Projekt, offen kommuniziert, an Wirkstromübergängen arbeitend
Rollen werden aus dem Projekt heraus definiert
Rollen werden aus der Systemlogik am Wirkstrom abgeleitet
Was Sie als Artefakt mitnehmen
Kopplungs-Gap auf dem Wirkstrom
Eine Kopplungskarte mit Escape-Point-Inventar, die Hypercare-Schulden sichtbar macht, bevor sie fällig werden.
→ Empfohlener Einstieg: erst das kostenfreie Erstgespräch zur Auftragsklärung, dann Erstimpuls, dann Kopplungs-Gap auf dem Wirkstrom, parallel zum laufenden Implementierungsprojekt.
C
Nach dem Go-Live
Hypercare, zwanzig Eskalationen pro Woche
Der Integrator fixt Konfiguration, nicht Struktur. Typische Reaktionen bauen Kompensation auf, nicht Struktur ab.
Was häufig passiert
Worauf es ankommt
Eskalationen werden einzeln gelöst, Feuerwehr-Modus
Eskalationen werden als Signale behandelt, strukturiert geclustert am Wirkstrom
Integrator fixt Konfiguration, schult Key User
Muster werden sichtbar, Escape Points werden geregelt statt Einzelfälle gelöst
Mehr Ressourcen, Überstunden, Tempo erhöhen
Tempo drosseln, Rahmen halten, Kaskade bricht weil weniger reagiert wird
Ursache wird in Software oder Integrator gesucht
Ursache wird in der Systemlogik am Wirkstrom gesucht
Was Sie als Artefakt mitnehmen
Eskalationsanalyse am Wirkstrom
Ihre Eskalationen, geclustert am Wirkstrom und auf ihre strukturellen Ursachen zurückgeführt, als priorisierte Liste mit Handlungsempfehlung pro Escape Point.
→ Empfohlener Einstieg: erst das kostenfreie Erstgespräch zur Auftragsklärung, dann sofort der Erstimpuls, dann Eskalationsanalyse parallel zum Hypercare.
D
In der Ernüchterung
Der Integrator ist weg, die Arbeit fließt am System vorbei
Das System läuft formal, im Alltag fließt die Arbeit am System vorbei. Meist wird diese Phase erst dann neu bewertet, wenn ein anderes Vorhaben kommt: Nachfolge, Wachstum, Werksverlagerung, neuer Großkunde.
Was häufig passiert
Worauf es ankommt
Systemwechsel wird erwogen
Kompensation am Wirkstrom sichtbar machen, bevor Richtung entschieden wird
Schattenprozesse werden toleriert
Schattenprozesse werden explizit gemacht und strukturell geprüft
Diffuse Unzufriedenheit mit dem System
Klare Unterscheidung: fehlende Systemlogik oder fehlende Konfiguration
Zusätzliche Module und Anpassungen
Erst Modell klären, dann entscheiden, was gebraucht wird
Was Sie als Artefakt mitnehmen
Bestandsaufnahme plus Entscheidungshilfe
Ein Kompensations-Inventar mit Entscheidungshilfe für die drei realistischen Wege: nachbessern, ersetzen, akzeptieren.
→ Empfohlener Einstieg: erst das kostenfreie Erstgespräch zur Auftragsklärung, dann Erstimpuls, dann Bestandsaufnahme.
Warum ein Lastenheft allein nicht trägt

Unter der Funktion liegt die Systemlogik. Unter dem Lastenheft liegt das Wirkstromsystemmodell.

Wer das Modell hat, kann jede Karte erzeugen, die gerade gebraucht wird. Wer nur ein Lastenheft kauft, hat ein Dokument.

Ein Lastenheft beschreibt, was das ERP können muss. Saubere Funktionslisten sind wichtig und unverzichtbar, aber sie sind nicht hinreichend. Unter der Funktion liegt die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom. Die Arbeit, die diese Schicht tragfähig macht, nennt sich Wirkstromsystemmodell. Das Modell ist nicht ein Dokument, das im Ordner liegt, sondern das Anwendungsmodell, aus dem Ihre Ableitungen entstehen. Welches Artefakt daraus in Ihrer Situation sinnvoll ist, zeigt die Phasen-Sektion oben.

Drei Ebenen
Wirkstromsystemmodell
Die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom, lebend und gepflegt. Bleibt im Unternehmen.
Karten
Wirkstromkarte, Systemkarte, Kopplungskarte, Eskalationskarte. Lesefassungen für bestimmte Zwecke.
Ableitungen
Systemlastenheft, Integrator-Vorgaben, Escape-Point-Inventar, Bestandsaufnahme, Testspezifikation.
Wer das Modell hat, kann jederzeit die Karte erzeugen, die gerade gebraucht wird. Wer nur ein einzelnes Lastenheft kauft, hat ein Dokument. Das ist ein qualitativer Unterschied.
Ausführlich zum Wirkstromsystemmodell →

Dasselbe Modell unter den Vorhaben Projektmanagement, Zertifizierung, Wissenstransfer, Unternehmensnachfolge und KI-Einführung.

Die Zehnerregel der Fehlerkosten

Derselbe Fix, anderer Wirkungsgrad. Pro Phase um den Faktor zehn.

Aus der Produktentwicklung geläufig. Sie gilt für ERP-Einführungen in derselben Mechanik.

In der Produktentwicklung ist die Regel etabliert: Ein Fehler, der in der Konzeptphase gefunden wird, kostet eins. In der Entwicklung zehn. In der Produktion hundert. Beim Kunden im Feld tausend. Der Grund ist nicht die Komplexität des Fehlers selbst, sondern die Folgeentscheidungen, die auf ihm aufgebaut haben, und die mitkorrigiert werden müssen.

Was ein ungefixter strukturlogischer Fehler kostet
Relative Kosten pro Phase, Organisationswirkung. Dieselbe Mechanik wie in der Produktentwicklung.
×1
Konzept
Phase A
×10
Blueprint
Phase B
×100
Hypercare
Phase C
×1000
Ernüchterung
Phase D
Phase A: bewusst aus dem Projektbudget. Phase B: über das Projekt. Phase C: über Überstunden und Kundenreklamationen. Phase D: unsichtbar über die gesamte Organisation, als Produktivitätsverlust und Reaktionsträgheit.
Der Hebel, nicht der Preis, verändert sich. Der Aufwand, den strukturlogischen Fehler zu fixen, ist in allen Phasen in ähnlicher Größenordnung. Drei bis acht Wochen Arbeit am Wirkstromsystem. Was sich pro Phase um den Faktor zehn verändert, ist der Wirkungsgrad dieser Arbeit. Derselbe Fix verhindert in Phase A ein Problem, das noch gar nicht existiert. In Phase D behebt er ein Problem, das bereits Monate oder Jahre gekostet hat. Früh einsteigen ist ökonomisch sinnvoll. Spät einsteigen ist immer noch besser als nicht einsteigen.
Zusammenarbeit

Fünf Einstiege, jeder für sich abgeschlossen.

Der Erstimpuls passt in jede Phase. Jedes phasenspezifische Werk liefert ein definiertes Artefakt. Werkvertrag, kein Stundensatz.
Stufe 0 · Passt in jede Phase
Erstimpuls
Zwei Stunden am Wirkstrom
490 €
Ein konkreter Teaser an Ihrem Unternehmen. Sie sehen an einer Stelle Ihres ERP-Projekts, wo Sie strukturell kompensieren und was das bedeutet.

Vorab prüfe ich Ihr Unternehmen und identifiziere einen Wirkstromabschnitt, an dem strukturelle Kompensation wahrscheinlich ist. Im Gespräch ziehen wir diesen Abschnitt gemeinsam durch. Sie sehen konkret, wo Sie kompensieren, was das strukturell bedeutet, und wo der Hebel wäre.

Kein Verkaufsgespräch, kein Folgedruck. Entweder Sie nehmen die Einsicht mit und tun selbst etwas damit, oder wir reden über den nächsten Schritt.

→ Eigenständig. Kein Folgeauftrag nötig. Bei Buchung einer Folgestufe innerhalb von drei Monaten wird der Erstimpuls angerechnet.
Netto zzgl. MwSt. und Reisekosten.
A
Wirkstromsystemmodell in Grundform
Phase A
Vor der Entscheidung. Ihr primärer Wirkstrom als Modell, bevor die Software ihn festschreibt.
10.000 – 18.000 €
6 bis 10 Wochen
Zustandsübergänge, Kopplungen zu Applikationen, Nahtstellen, Entscheidungsregeln. Erste Ableitung in Richtung Systemlastenheft.
Artefakt
Wirkstromsystemmodell, Grundform, primärer Wirkstrom
Ein lebendes Modell, das die Systemlogik Ihres Betriebs am Wirkstrom explizit macht. Grundlage für Anbieterauswahl, Blueprint und Integrator-Vorgaben. Bleibt Ihr Eigentum, entwickelt sich mit.
Was konkret passiert
Strukturierte Interviews mit Ihren Prozessverantwortlichen. Modellierung der Zustandsübergänge an Ihrem primären Wirkstrom, typischerweise Auftragsabwicklung. Kopplungskarte zu Applikationen (ERP, CRM, MES, QMS). Nahtstellen und Governance. Iterative Review-Zyklen mit Ihrem Kernteam, formale Freigabe.
→ Eigenständig. Nutzen nach Freigabe: dauerhaft. Baut auf dem Erstimpuls auf, ist aber einzeln beauftragbar.
Netto zzgl. MwSt. und Reisekosten. Aufgabenbeschreibung, Arbeitsergebnis und Abnahmekriterium werden vor Beginn schriftlich fixiert.
B
Kopplungs-Gap auf dem Wirkstrom
Phase B
Während der Einführung. Wo ERP-Konfiguration und Systemlogik Ihres Betriebs nicht zur Deckung kommen.
10.000 – 15.000 €
4 bis 6 Wochen
Kopplungskarte plus Escape-Point-Inventar. Hypercare-Schulden sichtbar machen, bevor sie fällig werden.
Artefakt
Kopplungskarte plus Escape-Point-Inventar
Eine Karte, die zeigt, wo Ihre Systemlogik und die ERP-Konfiguration nicht zur Deckung kommen. Ein Inventar der strukturellen Entscheidungslücken, die im Hypercare als Eskalation auftauchen werden, mit Handlungsempfehlung je Punkt.
Was konkret passiert
Fokussierte Interviews mit Fachbereichen und Key Usern, parallel zum laufenden Implementierungsprojekt. Abgleich zwischen Wirkstromlogik und Konfigurationsstand. Identifikation der Escape Points an Zustandsübergängen. Schriftlicher Befund mit priorisierter Klärungsliste für das Integrator-Review.
→ Eigenständig. Arbeitet parallel zum Integrator, ersetzt ihn nicht. Ergebnis wird im Integrator-Review vorgelegt.
Netto zzgl. MwSt. und Reisekosten.
C
Eskalationsanalyse am Wirkstrom
Phase C
Nach dem Go-Live. Eskalationen als Muster, nicht als Einzelfälle.
12.000 – 18.000 €
4 bis 8 Wochen
Eskalationen clustern, Muster auf Escape Points zurückführen, strukturelle Handlungsempfehlungen ableiten.
Artefakt
Eskalationsanalyse mit priorisierter Escape-Point-Liste
Die auftretenden Eskalationen, strukturiert nach einem sechsschrittigen Problemlösungsprozess, geclustert am Wirkstrom. Einzelfälle werden auf Muster zurückgeführt, Muster auf Escape Points. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste struktureller Ursachen mit konkreter Handlungsempfehlung je Punkt, für Ihren Integrator und für die eigene Organisation lesbar.
Was konkret passiert
Aufnahme der laufenden Eskalationen aus Ticketsystem, Hypercare-Protokollen und Gesprächen mit Key Usern. Clusterung am Wirkstrom. Strukturierte Ursachenanalyse nach PLP, mit Escape Point als eigenständigem Schritt. Handlungsempfehlungen: was ist Konfiguration, was ist Systemlogik, was braucht Governance-Entscheidung.
→ Eigenständig. Arbeitet im laufenden Hypercare, ohne das Tempo der Integratorarbeit zu ersetzen oder zu verlangsamen.
Netto zzgl. MwSt. und Reisekosten.
D
Bestandsaufnahme plus Entscheidungshilfe
Phase D
In der Ernüchterung. Was ist Systemlogik, was ist Konfiguration, was sind realistische Wege.
6.000 – 10.000 €
3 bis 4 Wochen
Kompensations-Inventar plus strukturelle Einordnung für die nächste Grundsatzentscheidung.
Artefakt
Bestandsaufnahme plus Entscheidungshilfe
Ein Kompensations-Inventar zeigt, wo Ihre Organisation heute am System vorbei arbeitet. Eine strukturelle Einordnung unterscheidet Systemlogik-Fragen von Konfigurations-Fragen. Eine Entscheidungshilfe vergleicht die drei realistischen Wege nachbessern, ersetzen, akzeptieren, mit Aufwandseinschätzung je Weg.
Was konkret passiert
Strukturierte Bestandsaufnahme am Wirkstrom: Parallele Excel-Welten, Workarounds, Schattenprozesse, tolerierte Ungenauigkeiten. Clusterung nach struktureller Ursache. Abgleich mit einem typischen Wirkstromsystemmodell Ihrer Branche. Entscheidungshilfe für eine folgende Grundsatzentscheidung, meist im Kontext eines neuen Vorhabens (Nachfolge, Wachstum, Werksverlagerung).
→ Eigenständig. Was danach folgt, klären wir separat. Oft ist der nächste Auftrag kein ERP-Auftrag, sondern der neue Anlass.
Netto zzgl. MwSt. und Reisekosten.

Jedes Werk folgt derselben Struktur: Aufgabenbeschreibung, Arbeitsergebnis, Abnahmekriterium. Sie wissen bei jeder Leistung, was Sie bekommen, woran Sie es erkennen, und wann es fertig ist. Werkvertrag, kein Stundensatz.

Die genannten Preise sind Richtwerte. Jedes Werk beginnt mit einer Auftragsklärung. Darin legen wir gemeinsam fest, was geliefert wird, woran Sie das Ergebnis erkennen und nach welchen Kriterien es abgenommen wird. Erst danach entsteht ein konkretes Angebot mit festem Umfang und Preis.

Was diese Arbeit nicht umfasst: keine SAP-Beratung, kein Hypercare-Fixing, keine Integrator-Leistungen, keine Softwareeinführung selbst. Die Arbeit liegt auf der Schicht darunter, an der Systemlogik am Wirkstrom. Wer einen der genannten Dienstleistungen braucht, ist bei spezialisierten Anbietern besser aufgehoben.

Erstgespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Kein Verkaufsgespräch. Wir klären, ob das, was Sie beschäftigt, etwas ist, wobei ich konkret helfen kann. Und in welcher Phase.

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